Über goodblog

Das „good“ im Namen soll nicht so anmaßend sein und als Qualitätskriterium daherkommen. Es bringt lediglich zum Ausdruck, was die Berichte auf diesem Blog zum Schwerpunkt haben: etwas Gutes.

Unsere täglichen Nachrichten sind voll mit negativer Berichterstattung. Doch wer erzählt eigentlich von all den guten Dingen, die das Leben lebenswert machen? Es gibt so Vieles, man muss sich nur gelegentlich selbst an der Nase nehmen und genauer hinsehen. Bei manchen psychischen Erkrankungen wie Depression und Burn-Out legt die Verhaltenstherapie ein Stimmungstagebuch nahe. Besonders hilfreich ist es, in einer Art Glückstagebuch festzuhalten, was einem Positives widerfahren ist. Damit soll den Patienten deutlich gemacht werden, dass es reichlich gute Momente gibt und es sich lohnt, diesen Beachtung zu schenken. Solche Aufzeichnungen hat unsere Welt im Moment wohl dringend nötig.

Es gibt natürlich auch eine Kehrseite. Vieles Schlechte verdient Erwähnung, aber goodblog will vor allem die positiven Aspekte stärken. Damit soll keinesfalls etwas verleugnet oder negiert werden, im Gegenteil – es wird nur darauf hingewiesen, warum es sich schlicht lohnt, da zu sein. Lebensfreude ist das Stichwort, nicht Weltflucht.

Entschuldigung an dieser Stelle an diejenigen Landsmänner und -frauen, die schon allein von Tradition wegen viel lieber nörgeln und sich dadurch stärken, Gleichgesinnte zu suchen und gemeinsam mit den Fingern auf Missstände deuten wollen. Wir brauchen auch Leute, die etwas aufzeigen. Bloß schafft es ein aufgewühlter Mob in den wenigsten Fällen, sich klare Gedanken zu machen. Denn wie heißt es sprichwörtlich so schön: Tue nichts im Zorn! Warum in dem Augenblick an Bord gehen, in dem ein rasender Sturm das Meer aufwühlt? (Weisheit aus Indien)

Darum DANKE an die, die aufdecken und goodblog so den Raum lassen, sich mit etwas anderem zu beschäftigen. Und zwar mit all dem Guten, das dem täglichen Leben im österreichischen, europäischen Mittelstand entspringt.

Denn ist es am Ende unserer Tage hier nicht besser, sich an das zu erinnern, was gut war? Immerhin können wir dieses Leben nicht mit nur einem Stern bewerten und beim nächsten Mal einfach wo anders hingehen…

 

„Unsere Konsum- und Marktwirtschaft beruht auf der Idee, dass man Glück kaufen kann, wie man alles kaufen kann. Und wenn man kein Geld bezahlen muss für etwas, dann kann es einen auch nicht glücklich machen. Dass Glück aber etwas ganz anderes ist, was nur aus der eigenen Anstrengung, aus dem Innern kommt und überhaupt kein Geld kostet, dass Glück das ‚Billigste’ ist, was es auf der Welt gibt, das ist den Menschen noch nicht aufgegangen.“

Erich Fromm, 1900-1980, deutsch-amerikanischer Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe

 

Inhalte

In der Zeit seines Bestehens hat sich die Richtung des goodblogs noch stärker manifestiert:

  • Die Analogie zu den Foodblogs ist ja keine zufällige; Ernährung ist ein großer Schwerpunkt dieses Blogs. Dabei geht es nicht nur um den Austausch von Rezepten, sondern vielmehr um Hintergrundinformationen und Handlungsempfehlungen für bewusstes, gesundes Essen.
  • Empfehlungen zum Nachdenken finden sich hier auch für Alltag und Freizeit. Diese reichen von guten Geschichten über Einkaufs- und Lokaltipps bis hin zu Ausflügen auf Berge und in die Natur sowie Leseempfehlungen.
  • Die Natur hat ihre eigene Rubrik bekommen, da sie der Autorin ein besonderes Anliegen ist. Die Landl(i)ebende, Wandersfrau und Kräuterpädagogin erzählt von ihren grünen und bunten Erfahrungen. Die Unterkategorie Wild werden sammelt Beiträge für einen wilden, natürlichen Lifestyle in Einklang mit Natur und Wildkräutern.
  • Mehr zum Selbermachen von allerhand Kräutersachen – sowie natürlich vom Kochen – findet sich im Bereich DIY (Do It Yourself).
  • Was man nicht selber machen kann, muss man kaufen. Manchmal benötigt man auch schlicht Materialien zur Ergänzung oder damit es einfach geht, Dinge selbst herzustellen. Davon liest man im Bereich Konsum.
  • Die goodies sind gute Geschichten, die von der Mitarbeit leben. Wer immer gute Anekdoten gehört hat oder gute Fakten weiß, die unter die Leute sollen: Bitte immer her damit!

Eines ist wie gesagt allem gemeinsam: das Gute daran. Der goodblog ist einfach kein Platz zum Raunzen, Klagen und Beschweren. Im Gegenteil, leichter soll es dadurch werden, beschwingt. Er ist ein Ort zum Wohlfühlen, an den man kommen kann, wenn man mal keine Lust auf schlechte Nachrichten hat. Der goodblog – Das Komfortmagazin!

Wenn du monatlich Updates erhalten willst, ohne immer ins Facebook schauen zu müssen, kannst du übrigens hier die Glückspost vom goodblog abonnieren. Die kommt mit ein paar Hintergrundinfos sowie aktuellen Tipps & Tricks frisch in dein E-Mail-Postfach.

Über die Autorin

Carmen Hafner, geboren 1985 im beschaulichen Steyr/OÖ, hat in Wien Publizistik- und Kommunikationswissenschaften studiert. Nach Studienabschluss und guten fünf Jahren in der Großstadt ging’s für die freie Journalistin, Freizeit- und Kräuterpädagogin schwuppdiwupp zurück in die Heimat. Im Gepäck ein Haufen neuer Eindrücke und Freundschaften, Sehnsucht nach der Natur sowie vor allem eines: die ausgeprägte Aversion gegen Nörgler.

Nun, es wäre bestimmt auch möglich, einfach über Nörgler zu nörgeln. Nörgeln zum Quadrat also. Aber wieso nicht mit der selben Leidenschaft den Blick dahin richten, wo Gutes passiert und Schönes zu beobachten ist? Die Sinne für solche Wahrnehmungen zu schärfen ist erklärtes Ziel dieses Blogs. Und falls dies nur bei einer einzigen, weiteren Person gelingen sollte, stimmt die Erfolgsquote schon :-)

 

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