goodblog: Leinöl-Kartoffeln

Mühlviertler Spezialität: Leinöl-Kartoffeln *

22. November 2017 , In: Ernährung
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Gut ist: Wege zu finden, wie Leinöl schmeckt

Ich gebe es hiermit hochoffiziell zu, Leinöl bis vor kurzem nicht sehr reizvoll gefunden zu haben. Mehrfach probiert, allerdings immer wieder durch den goodblog’schen Geschmackstest gerasselt. Wohlschmeckend ist was anderes, dachte ich. Dabei muss man es doch fast essen, enthält es doch außergewöhnlich viele ein- und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Das kaltgepresste Öl aus Leinsamen weist tatsächlich sogar mehr Omega-3-Fettsäuren auf als Fisch. Das ist gut fürs Gehirn, für Herz und Kreislauf. Aber was tun, wenn’s mir einfach nicht schmeckt?

So einfach wollte ich nicht aufgeben, das könnt ihr euch denken. Vor allem nicht, als mich eine Linzer Firma gefragt hat, ob ich welche ihrer Produkte probieren mag – unter anderem hochwertige Öle aus dem In- und Ausland. Dass ich das Kokosöl und das Kokosmus für weiterempfehlenswert befunden hab, wisst ihr ja bereits. Aber ausschließlich exotische Kostproben wollte ich wirklich nicht hinnehmen. Also sollte es ein weiterer Versuch mit Leinöl sein, und zwar dieses Mal Bio-Leinöl aus Eferding, von der Ölmühle Raab. Doch was tun, ums auch zu genießen?

goodblog: Leinöl-Kartoffeln

Leinöl-Kartoffeln haben Tradition

So schlecht kann das wohl nicht sein, das Superfood-Öl über die Kartoffeln zu geben, wenn die Mühlviertler das seit Ewigkeiten so machen. Das Arme-Leute-Essen von anno dazumals  findet sich immer noch auf den Speisekarten (den mittlerweile wieder hippen Polenta kennt man ja übrigens auch als günstigen, einfachen Sterz in der Steiermark!).

Einen Versuch ist das wert, befand ich, ganz eindeutig. Und ich bin mittlerweile heilfroh darüber, denn so gelang es mir endlich, zur Abwechslung mal ein anderes schnelles Gericht aufzutischen, das mir sowie sogar dem Freund schmeckt UND den eigenwilligen Leinöl-Geschmack so dezent mitträgt, dass es richtig, richtig angenehm ist. Ist nur noch die Entscheidung zu fällen, ob die Leinöl-Kartofferl als Hauptspeise oder Beilage serviert werden sollen – und los geht’s!

goodblog: Leinöl-Kartoffeln

Bestes Leinöl aus dem Mühlviertel

goodblog: Leinöl-Kartoffeln

So hab ich das gemacht, in nur wenigen Minuten sind sie fertig (die Kartofferl lassen sich nämlich auch vorbereiten):

Leinöl-Kartoffeln

Zutaten:

Kartoffeln
Leinöl
Milch
Salz + Pfeffer

eventuell:
Räuchertofu
Zwiebeln
Paprika

Zubereitung:

  1. Die Kartoffeln (bewusst ohne Mengenangabe, so viel du halt möchtest) kochen und schälen. Ich hab gleich mehr gekocht, da ich die Leinöl-Kartoffeln als Hauptgericht speisen wollte.

    goodblog: Leinöl-Kartoffeln

    Die Kartoffeln werden vorab gekocht und geschält

  2. Etwas Milch in einem weiten Topf aufwärmen, ich schätze 150 ml auf 1 kg Kartoffeln.
  3. Kartoffeln in Scheiben schneiden, zur warmen Milch geben und einrühren, bis eine leicht breiige Masse entsteht.
  4. Mit Leinöl, Salz und Pfeffer abschmecken, fertig!

Wer möchte, kann außerdem gerösteten Zwiebel darüber geben.

goodblog: Leinöl-Kartoffeln - Zwiebel fürs Topping

Rote Zwiebeln fürs gschmackige Topping

Oder, wenn sie als Hauptgericht gegessen werden, zum Beispiel Räuchertofu (Black Forest, erstmalig probiert und oooooh den brauch ich wieder!) sowie Paprika dazu anbraten.

goodblog: Leinöl-Kartoffeln - Zwiebel, Paprika und Tofu fürs Toppinggoodblog: Leinöl-Kartoffeln

Mit Pyramidensalz bestreuen, schwarz und weiß, das Auge gustiert ja bekanntlich mit, und genießen!

goodblog: Leinöl-Kartoffelngoodblog: Leinöl-Kartoffeln

Habt ihr weitere Empfehlungen mit dem supergesunden Leinöl für mich?

* Werbung // In freundlicher Zusammenarbeit mit Essential Foods.
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